Kein Zusatzbeitrag!


Der "kassenindividuelle Zusatzbeitrag" ist zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal der gesetzlichen Krankenkassen geworden.

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung wurden zum 01. Januar 2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht. Arbeitnehmer zahlen 8,2 Prozent ihres Einkommens, Arbeitgeber übernehmen 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberanteil wird auf diesem Niveau eingefroren.

Sofern eine Krankenkasse trotz dieser Anpassung ihre Ausgaben nicht decken kann, muss sie einen Zusatzbeitrag erheben. Dieser ist vom Versicherten allein zu tragen. Viele Krankenkassen erheben bereits einen Zusatzbeitrag. Darunter auch die DAK und die KKH Allianz.

Wird es bei der BKK EWE zur Erhebung eines Zusatzbeitrages kommen?

Die BKK EWE bietet Ihnen neben einer hochwertigen Versorgungsqualität eine persönliche und individuelle Betreuung – und das alles ohne Zusatzbeiträge. Nachdem die BKK EWE auf Grundlage ihres soliden Finanzstatus in der Vergangenheit keine Zusatzbeiträge erhoben hat, sichern wir Ihnen jetzt zu:

Keine Zusatzbeiträge bis 2014 bei der BKK EWE!

Sie können sicher sein: Mit der BKK EWE haben Sie sich für einen leistungsstarken Partner entschieden, der Ihnen im Bereich der Gesundheit und Prävention zuverlässig zur Seite steht.

Wie unterscheidet sich die BKK EWE von anderen Krankenkassen
und welche Vorteile genießt man als Versicherter der BKK EWE?

Wir sind keine anonyme Großkasse. Gerade deshalb ist die Nähe zum Versicherten besonders intensiv. Kompetente Mitarbeiter stehen Ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung, dazu gehören auch ein Arzt und eine Krankenschwester. Im Krankheitsfall sorgen wir dafür, dass Leistungen optimal aufeinander abgestimmt sind und ohne Zeitverzögerung zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist unser umfassendes Service- und Leistungspaket, beispielsweise die Arzneimittelberatung und die Schwangerschaftsbegleitung im Rahmen des Programms Babycare. Durch die besondere Nähe zum Versicherten bearbeiten wir die Anträge und Belange unbürokratisch und schnell. Kurze Wege – schnelle Bearbeitung! Selbstverständlich ist für uns, dass die datenschutzrechtlichen Regelungen beachtet werden.

Wie wird der Wettbewerb unter den Krankenkassen in Zukunft aussehen?

Der Wettbewerb wird zukünftig über die Erhebung bzw. Höhe eines Zusatzbeitrags  und das Service- und Leistungsangebot geführt.

Der Gesundheitsfonds wurde politisch so angelegt, dass mittelfristig die Mehrheit der Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben muss.Die BKK EWE hat immer solide mit den Geldern der Versicherten und Arbeitgeber gewirtschaftet. Wir haben keine Schulden und eine angemessene Vermögenslage. Daher werden wir alles daran setzen, langfristig keinen Zusatzbeitrag zu erheben.

Darüber hinaus werden die Versicherten verstärkt auf zusätzliche Service- und Leistungsangebote schauen. Die BKK EWE bietet umfangreiche und attraktive Zusatzangebote. Erstattungen bei Präventionsmaßnahmen, das Bonusheft oder auch die Aktivwoche sind für uns selbstverständlich. Die Politik beschließt neue Leistungen leider oft sehr „halbherzig“. So wurde z. B. das Hautscreening zwar in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Allerdings erst ab dem 35. Lebensjahr und auch nur alle zwei Jahre. Die BKK EWE hat weitergehende Verträge und werden diese auch beibehalten. Jeder Versicherte kann sich, unabhängig seines Alters, jährlich einmal untersuchen lassen.
 
Gibt es für „mehr Geld auch mehr Leistungen“?

Die Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber werden nicht mehr an die BKK EWE entrichtet. Sie fließen direkt in den Gesundheitsfonds und werden vom Bundesversicherungsamt den Krankenkassen zur Deckung der Kosten für die Gesundheitsleistungen der Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und aller anderen Leistungen nach bestimmten Kriterien zugewiesen. Leider ist der Betrag, den die BKK EWE in den Gesundheitsfonds einzahlt, wesentlich höher als das, was die BKK EWE zurückerhält.

Grundsätzlich erhalten die Krankenkassen im Jahr 2012 monatlich 209,48 € jeVersicherten. Durch die genannten Berechnungskriterien fällt die Zuweisung an die BKK EWE deutlich geringer aus. Trotzdem können sich unsere Versicherten sicher sein, dass sie sich auch weiterhin auf die BKK EWE mit ihrem umfangreichen Leistungspaket verlassen können.

Ergibt sich aus dem Gesundheitsfonds ein Sonderkündigungsrecht?

Bisher konnte ein Versicherter bei einer Beitragssatzerhöhung seiner Krankenkasse von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Kasse wechseln, auch wenn noch keine 18 Monate Mitgliedschaft bestanden. Dieses Sonderkündigungsrecht gilt auch weiterhin. Ein Wechsel ist möglich, wenn zusätzlich zum Einheitsbeitrag von der Krankenkasse ein individueller Zusatzbeitrag erhoben wird.

Was wird aus dem Bonusheft?

Das Bonusheft erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Jahr 2010 haben sich über 3200 Versicherte den Bonus erstatten lassen. Schon seit dem Jahr 2009 zahlen wir statt 50,00 Euro sogar 75,00 Euro pro Person aus. Das Bonusheft gilt schon ab dem 7. Lebensjahr. Eine vierköpfige Familie kann sich so z. B. jährlich bis zu 300,00 Euro erstatten lassen. Dies ist ein deutlicher finanzieller Vorteil einer Mitgliedschaft bei der BKK EWE. Das Bonusheft führt insbesondere dazu, dass durch die Inanspruchnahme von Vorsorgeleistungen Krankheiten im Frühstadium erkannt und rechtzeitig therapiert werden können. Diese Leistungen sind kostenfrei, werden aber leider immer noch zu wenig wahrgenommen. Für uns steht fest, dass es das Bonusheft weiter geben wird.

Lohnt sich der Wechsel in die PKV?

Die private Krankenversicherung (PKV) wird deutlich teurer. Die Versicherungsgruppe DEBEKA hat für die gesamte Branche eine durchschnittliche Beitragssatzsteigerung von etwa 15 %, in der Spitze von bis zu 25 %, errechnet. Außerdem fällt ein eventueller Beitragszuschuss des Arbeitgebers mit dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weg. Die Prämie zur PKV bleibt jedoch gleich oder steigt sogar. Ein Wechsel in die PKV rechnet sich laut Aussage der Stiftung Warentest nur für Beamte und junge Männer, die keine Familie planen.

Wird sich die BKK EWE öffnen?

Die BKK EWE versteht sich als Teil des Unternehmens. Unsere Versicherten profitieren durch die Nähe zum Konzern. Eine Öffnung steht nicht zur Debatte. Wir setzen uns exklusiv für die Gesundheit der Mitarbeiter des Konzerns und ihrer Familienangehörigen ein und entwickeln in enger Partnerschaft mit dem Unternehmen gezieltes Gesundheitsmanagement.

Zudem ist die BKK EWE Mitglied im Verein BKK im Unternehmen e. V., zusammen mit Krankenkassen vieler anderer namhafter Konzerne wie z. B. Beiersdorf, BMW und Daimler. Die organisierten Betriebskrankenkassen kennen die spezifischen Anforderungen und Problemlagen der Trägerunternehmen und der Versicherten genau.